Suche
Suche
Slider
slide-prev
slide-current
slide-next

Blog

Ob aktuelle News, interessante Fakten oder leckere Trends – mit LUVE bleibst du immer auf dem Laufenden, wenn es um vegane Ernährung und Nachhaltigkeit geht.
Viel Spaß beim Stöbern!
Blogeintrag-Recycling

Recycling: Auf die Verpackung kommt’s an.

09.April 2020

Wer kennt das nicht: Gefühlt ist doch eben erst der Lughurt aus dem Kühlregal in den Einkaufskorb gewandert, aber zu Hause angekommen, ist er ratzfatz verputzt … Was bleibt ist die Verpackung, die eine letzte Erinnerung an die Geschmacksnerven sendet. Danach wandert sie in den Müll, um recycelt zu werden.

Aber was kommt eigentlich in welchen Müll und warum gibt’s LUVE nicht im Glas, wäre das nicht viel umweltfreundlicher? Diese Fragen erreichen uns täglich und zeigen: Uns allen liegt unsere Umwelt am Herzen. Deshalb arbeiten wir jeden Tag daran, ein bisschen besser zu werden: Bestehendes zu hinterfragen, ist seit jeher unsere Mission. Aus dieser Motivation haben wir unsere ersten Produkte geboren: echte Alternativen zu Milchprodukten. Mit dem gleichen Antrieb arbeiten wir auch an unseren Verpackungslösungen von morgen und haben schon heute tolle Alternativen zu schlecht oder gar nicht recycelbaren Standardverpackungen gefunden.

So sind heute alle von uns verwendeten Verpackungen voll recycelbar. Viele davon bestehen aus einer speziellen Karton-Plastik-Kombination, wodurch wir den Kunststoffanteil im Vergleich zu einem herkömmlichen Becher beträchtlich reduzieren konnten. Denn durch die zusätzliche Pappummantelung, die vor der Entsorgung einfach abgelöst werden kann, können wir viel dünnere Kunststoffbecher verwenden. Die Pappe wandert in den Papiermüll, der Rest in den gelben Sack. Unsere Eis-Verpackungen sind sogar schon zu 100% biologisch abbaubar. Das bedeutet übrigens, dass die Packung über den Bio-Müll industriell kompostierbar ist, sofern euer regionaler Abfallentsorger dies unterstützt.


Die Verwendung von Glas führt übrigens meist zu mehr Emissionen – durch den hohen Energieaufwand, der bei der Herstellung von Glas, dem Hin- und Rücktransport sowie bei der Reinigung der Pfandgläser anfällt. Außerdem ist Glas leicht zerbrechlich und Lebensmittel müssen aufgrund der Lichtdurchlässigkeit besser geschützt werden … ihr seht: Wir machen uns zu dem Thema bereits viele Gedanken und haben uns deshalb auch bewusst für unsere aktuellen Produktverpackungen entschieden. Doch zusammen mit unseren Verpackungspartnern arbeiten wir immer weiter an neuen umweltfreundlichen Lösungen. So planen wir bei unseren Lughurts und unserem Streichglück schon bald komplett auf den Kunststoffdeckel zu verzichten, um damit bis zu 50% Plastik einzusparen.

Habt ihr Anregungen oder eigene Ideen zu Verpackungslösungen von morgen? Dann lasst uns unsere Welt gemeinsam ein bisschen besser machen.

HerrGruenHeader

Vom Auseinanderfallen einer veganen Frikadelle, der neuen Experimentierfreudigkeit und der wachsenden Lust am nachhaltigen Kochen

10.März 2020

»Tut mir leid – doch es gehört auch einfach dazu, wenn man Neues ausprobiert«, stand in der Mail. Ich hatte geschrieben, dass alles schiefgegangen war. Wirklich alles. Dabei hatte ich mir alles so schön ausgedacht: vegane Frikadellen zwischen kross gerösteten Brotscheiben mit Gurken, Tomaten und zur Krönung eine Melange aus Lughurt und einem eigens hergestellten griechischen Gewürz. Die veganen Frikadellen für das Sandwich waren zu ölig, die gerösteten Scheiben vom Hamburger Brot mit dem tollen Namen Hafenkante zerbröselten beim Schneiden und dann noch dies und jenes. Dabei war ich von meiner Idee so überzeugt gewesen. Manchmal fragen mich Menschen, ob das mit der vegetarischen Küche nicht anstrengend ist – immer wieder Ersatzstoffe zu finden.

Besonders die vegane Küche ist mit viel Skepsis verbunden. »Was nimmt man denn anstatt Eiern? Fällt dann der Kuchen nicht zusammen? Schmeckt denn Joghurt, der nicht aus Milch hergestellt wurde? Ohne Käse könnte ich nie leben.« Ich kann die Skeptiker gut verstehen, weil ich ja selber einmal so gedacht habe. Das Kochlabor in Hamburg gibt es seit sechs Jahren. In dieser Zeit habe ich viel experimentiert. Einiges hat nicht funktioniert aber es gab auch viele Aha-Erlebnisse.

Meine LeserInnen – nicht selten auch oft Flexitarier – haben immer häufiger Gerichte nachgekocht und sind mit ihren Erfolgen immer experimentierfreudiger geworden. Auch, weil sie bewusst nachhaltig leben und etwas gegen den Klimwandel tun wollen. Das freut mich sehr.

Das Ende der skurrilen Ersatzprodukte, vom Tausendfüßlerdenken, einer neuen grünen Küche und dem Mut zu neuen Kochabenteuern

»Du bist immer ganz schön mutig mit deinen Experimenten«, meinte mal jemand zu mir. Das war mir gar nicht bewusst. Ich dachte darüber nach und kam mir vor wie ein Tausendfüßler, der überlegt, in welcher Reihenfolge er seine Beinchen bewegt. Das gab ich schnell wieder auf.

Beim Kochen sollte man sich nicht so viele Gedanken machen. Klar, etwas planen sollte man schon, aber ansonsten ist Kochen doch Bauchsache – so ist es in jedem Fall bei mir. Die vegetarische und vegane Küche verändern sich. Immer häufiger erreichen smarte Produkte den Markt. Die Zeiten der Gummi-Seitan-Würste und skurrilen Ersatzprodukte ist längst vorbei. Die grüne Küche wird zur Genuss-und-Gelingküche. Zurück zu meinem griechischen Sandwich.

Eigentlich war die Grundidee wunderbar. Die Frikadelle, wenn auch etwas ölig, schmeckte toll mit dem griechischen Gewürz und dem Lughurt. Ich konzentriere mich auf neue Kochabenteuer. Auf neue vegetarische und vegane Ideen und Experimente. Gleich morgen geht es weiter.

Quelle: Herr Grün kocht

Blogbeitrag-Zucker_Variante_1

Welch süße Alternative

19. Februar 2020

Zu viel Zucker schadet der Gesundheit. Daher greifen immer mehr Verbraucher bewusst zu Produkten, die Zuckerersatzstoffe enthalten. Doch was ist dran an diesem Trend?

Um zu verstehen, wieso manchen Produkten überhaupt Zucker zugesetzt ist, muss man etwas genauer hinschauen. Einige Lebensmittel enthalten bereits von Natur aus Zucker; Kuhmilch und Joghurt sogar bis zu 6,9g /100g (Milch-) Zucker. Unser leckerer LUVE Lughurt Natur beinhaltet nur 1,5g /100g Zucker und wird nach klassischem Herstellungsverfahren produziert. Die von uns verwendeten Zuckerpflanzen, wie z.B. Rüben, liefern einen nachwachsenden Rohstoff, der hierbei von den veganen Joghurtkulturen zur natürlichen Fermentation benötigt wird. In unseren Frucht-Lughurts ist zudem noch der natürliche Zuckeranteil der aromatischen, süßen Früchte enthalten.

Im menschlichen Körper werden alle Zuckerarten (zugesetzte oder natürliche) auf gleiche Art und Weise verstoffwechselt (abgebaut). Zuckeralternativen wie Stevia, Agavensirup, Reissirup, Birkenzucker oder Ahornsirup gibt es jede Menge. Jedoch haben viele davon nicht die geeignete Süßkraft, Konsistenz oder einen für unseren Zweck unerwünschten Eigengeschmack. Deshalb haben wir uns bei unseren zuckerreduzierten Lughurts für das Süßungsmittel Erythrit entschieden. Erythrit ist eine Alternative zu Zucker, die ganz natürlich u.a. in reifen Früchten vorkommt und nebenbei auch noch schmeckt. Und das Beste: Erythrit hat keine Kalorien und keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel, da es nicht verstoffwechselt wird. Somit perfekt für unsere ernährungsbewussten Konsumentinnen und Konsumenten.

 

Quellen:

https://utopia.de/ratgeber/zuckerersatz/

http://zuckerersatz-info.de/erythritol/

HerrGruenHeader

Wenn Herr grün kocht…

22. November 2019

dann entstehen nicht nur umwerfend leckere Gerichte, sondern auch tolle Geschichten drumherum. Bereits seit 2013 erfindet Manfred Zimmer die vegetarische und seit Neuestem auch die vegane Küche immer wieder neu und veröffentlicht die Rezepte in seinem Blog. Beim Kochen legt er besonders Wert darauf, seine Gerichte so aufregend zu kreieren, dass man tierische Produkte überhaupt nicht vermisst. Und das gelingt ihm ausgesprochen gut.
Doch das Besondere an Herr Grün kocht sind die originellen Geschichten, die er zu seinen Rezepten gleich mit serviert. So werden einzelne Zutaten mal eben zu fiktiven Persönlichkeiten und ganze Gerichte zu unterhaltsamen Kurzgeschichten.
Wir waren davon direkt begeistert und wollten unbedingt mit Herr Grün kocht gemeinsam etwas Leckeres zaubern. Entstanden sind einige tolle Kreationen mit LUVE. Zum Nachkochen wärmstens empfohlen.
Lasst es euch schmecken!

Rezepte von „Herr Grün kocht“

Warum Süßlupinen das bessere Soja sind…

06. Oktober 2019

Süßlupinen oder Soja? Zwei ähnliche Pflanzen, aber doch so verschieden.

Beide sind Grundlage für viele vegane Lebensmittel. Doch worin unterscheiden sie sich eigentlich? Wir haben für euch die wesentlichen Unterschiede einmal zusammengefasst.

Den Vergleich mit der Sojabohne braucht die Süßlupine keineswegs fürchten. Schließlich ist die heimische Feldfrucht besonders nährstoffreich. Mit einem Anteil von 36-48% ist das Eiweiß der Süßlupine nicht nur höher, sondern auch wertvoller als das von Soja. Es ist besonders hochwertig, da es alle essentiellen Aminosäuren enthält.

Lupine

vs.

Süßlupine

Eiweiß
36-48%
Kohlenhydrate
5%
Fett
4-7%
Mineralstoffe
4-5%

Mit maximal 7% haben Lupinen nicht nur weniger Fett als Soja (20%), sondern auch insgesamt den geringsten Fettanteil von allen Hülsenfrüchten. Darüber hinaus enthalten Lupinensamen kaum Kohlenhydrate (5%) und jede Menge wichtige Mineralstoffe wie Kalzium, Eisen, Magnesium und Vitamine. Unter anderem auch Vitamin B12, das insbesondere für Vegetarier und Veganer wichtig ist, da es fast nur in Fleisch vorkommt.

Die weltweite Nachfrage von Soja ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Ein Hauptfaktor: Soja ist ein beliebtes Futtermittel in der Viehhaltung. Zwar wird Soja inzwischen nicht mehr ausschließlich importiert, sondern auch bei uns in Europa angebaut, doch die Lupine punktet nach wie vor mit einer besseren CO2-Bilanz. Sie kann direkt bei uns in der Region angebaut werden und nebenbei sogar noch die Fruchtbarkeit von Ackerböden verbessern. Ganz ohne Gentechnik. Ein echtes Naturtalent eben.

Keine Wunder also, dass schon so viele Geschmack an unseren tollen Lupinen-Produkten gefunden haben.

Quelle: https://utopia.de/ratgeber/lupine-suesslupine-fleischersatz/; https://www.plus-magazin.com/essen-und-geniessen/lupine-statt-soja/; https://greenya.de/gute-nachrichten/soja-des-nordens-lupine-sind-vielseitig-wie-soja-regional-verfuegbar-und-gesund

Blogbeitrag-Zoodles-Header

Zoodles – so gesund ist die Nudel-Alternative

09. September 2019

Schon mal Zoodles probiert? Die Nudelalternative liegt zurzeit voll im Trend. Kein Wunder, denn die Zucchini-Pasta schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch richtig gesund. Zoodles steht übrigens für Zucchini und Nudeln (im englischen Noodles) – die Idee steckt somit schon im Namen: Gemüse als Teigersatz. Doch was ist daran so gesund? Zucchini enthalten kaum Kohlenhydrate, wenig Kalorien, fast gar kein Fett und sind frei von Gluten. Besonders wertvoll macht die Zucchini ihr Gehalt an Vitaminen, Kalzium, Magnesium und Eisen. Probiert es doch mal aus!

Was ihr zum Kochen alles benötigt und wie gut Zoodles zusammen mit LUVE schmecken, erfahrt ihr hier in unserem Rezept!

ZUM REZEPT

Lupine statt Kuhmilch

Wieso? Weshalb? Warum?

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Nachgefragt!

22. Mai 2019

Wieso? Weshalb? Warum? In der Interview-Reihe der Vertrauensfabrik stellen bereits die Kleinen große Fragen – zu Themen wie Mensch, Umwelt und was Unternehmen eigentlich dafür tun. So hat uns der junge Kian auf der VeggieWorld besucht und mit Silke Heyne von Prolupin ein tolles Interview über MADE WITH LUVE geführt.

Welche ökologischen Vorteile unsere pflanzlichen Milchersatzprodukte bieten und was wir uns für die Zukunft wünschen – das und vieles mehr seht ihr hier im Video!

HerrGruenHeader

Was die Erfindung des mp3-Formats mit Süßlupinen zu tun hat.

16. Mai 2019

Schon als Kind war ich oft so begeistert. »Kind, was bist du wieder begeistert.« Die Begeisterung spornte mich zu vielen energieaufwendigen Projekten an, wie dem Bau von kleinteiligen Baum- und Heckenhäusern, fünf Stunden am Stück auf dem Wiesenbolzplatz zu verbringen, ein Tutenchamun-Mosaik aus weggeworfenen und von mir bunt angemalten Eierschalen zu basteln oder innerhalb kürzester Zeit fünfmal »Robinson Crusoe« zu lesen. Ich war voller Energie. Und die Welt war ein Abenteuer und meine Begeisterung fast grenzenlos, hätte das Abendessen mir nicht den Weg versperrt, ich hätte nie mit etwas aufgehört.

Einige glauben, dass die kindliche Begeisterungsfähigkeit mit dem Alter abnimmt. Das muss nicht sein. Auf keinen Fall. Ideal ist natürlich, wenn sie sich später mit einer Art Erwachsenenvernunft verbindet. So kann man alles prüfen und abwägen und sich dann entscheiden, für was man sich begeistert, und muss nicht jeder Pseudoinnovation und jedem Blödsinn hinterherlaufen.

»Informiert euch!« lautet die Headline eines »ZEIT«-Gastbeitrags von Luisa Neubauer, einer Klimaschutzaktivistin der Fridays-for-Future-Bewegung. Luisa Neubauer ruft dazu auf, dass alle sich ausreichend über die Klimaveränderung informieren sollen, um mitdiskutieren zu können. Das ist sehr klug. Damit schützt sie die Bewegung vor der Kritik, dass diese »jungen Leute« ja keine Ahnung hätten und Begeisterung nicht alles sei. Ihr Artikel ist beachtlich, brillant – inhaltlich eine Mischung aus Leidenschaftlichkeit und profundem Wissen. Immer mehr Menschen und sogar Wissenschaftler weltweit (Scientists for Future) begleiten die FFF-Bewegung unterstützend.

Das Ministerium für Klugheit und die Ehrenrettung der Süßlupine

Es sollte ein Ministerium für Klugheit geben. Intelligenz kann ja alles Mögliche entwickeln – aber Klugheit nur wirklich sinnvolle Dinge. In diesem Ministerium würden kluge Menschen ständig darüber nachdenken, ob etwas besonders nützlich ist – also für alle – natürlich auch für die Tiere und die Umwelt. Okay, man müsste noch etwas am Konzept feilen. So stellt sich zum Beispiel die Frage, wer diese Menschen auswählt. Aber auch dafür gibt es bestimmt eine kluge Lösung. Als ich zum ersten Mal von Süßlupineneiweiß hörte, hielt sich meine Begeisterung in Grenzen. Ich dachte: Jetzt machen sie auch noch aus komischen, trutschigen Vorgartenblumen Eiweiß. An so etwas wollte ich meine Aufmerksamkeit nicht verschwenden.

Später las ich, dass das Fraunhofer-Institut das Protein der Süßlupine so weiterentwickelt hat, dass man daraus vegane Milchalternativprodukte herstellen kann. Das Fraunhofer-Institut? Ich erinnerte mich, dass es in den 80er Jahren auch an der Entwicklung des mp3-Formates beteiligt waren. Ein cooles Team von Wissenschaftlern, die bekannt dafür waren, kluge und smarte Erfindungen zu machen.

Die Süßlupinen, aus denen man das Eiweiß gewinnt, können hierzulande nachhaltig, umweltfreundlich und ohne den Einsatz von Gentechnik angebaut werden. Sie reichern den Boden mit wertvollem Stickstoff an, sodass man wenig düngen muss. Süßlupinen-Produkte sind laktose- und glutenfrei. Als mir das klar wurde, spürte ich sofort, dass das Eiweiß der Süßlupine eine große Chance für uns alle ist. Ein Lebensmittel der Zukunft, aus dem man so viele tolle, kreative und umweltverträgliche Produkte entwickeln kann.

Und da war sie wieder – meine Begeisterung. Es hört halt nie auf. Und ich weiß, dass es da draußen noch viel, viel mehr Menschen gibt, die so ticken, wie etwa die Kids von der Fridays-for-Future-Bewegung, die Scientists for Future und Sie natürlich.

Quelle: Herr Grün kocht

Suche