Unsere Wunderpflanze: Facts zur Süßlupine

Die Süßlupine …

… ist eine echte Klimaheldin

… lässt vegan wie von der Kuh schmecken

… bauen wir regional in Meck-Pomm an

… ist von Natur aus soja- und laktosefrei

… kommt natürlich ohne Gentechnik aus

Vince erklärt: Das ist die Süßlupine

Wir sind überzeugt: Die Süßlupine bzw. ihre Samen sind eines der wichtigsten Lebensmittel der Zukunft. Unser Lieblings-Influencer Vince ist ein die-hard Lupinenexperte und erklärt dir ganz genau, welche Powerfood-Eigenschaften die Lupinensamen mitbringen und wie wir sie in unsere leckeren veganen Genussmomente verwandeln.

Die Lupine im
Umwelt-Vergleich

Die Süßlupine ist eine echte Wunderpflanze. Das Protein ihrer Samen verleiht unseren Produkten genau den Geschmack, den du an Milchprodukten liebst.

Und wie steht es um ihre Umweltbilanz im Vergleich mit Kuhmilch und anderen veganen Alternativen? Spoiler-Alarm: Es gibt eine klare Siegerin.

Ja, es stimmt, wir finden Kuhmilch und Milchprodukte ziemlich super. Jedenfalls ihren Geschmack. In Sachen Tierwohl, Klima- und Umweltfreundlichkeit sieht das allerdings schon ganz anders aus.

Es gibt so viel, was wir für eine klimagerechte, lebenswerte Zukunft tun können – tierische Produkte sind dabei eher die Anti-Helden.

Denn: Mit CO2-Emissionen, Landnutzung und Wasserverbrauch geht Kuhmilch im Vergleich mit pflanzlichen Alternativen durchweg verschwenderisch um.

 

Auch bei veganen Produkten gibt es Unterschiede

Aber halb so wild, wir können auch anders – nämlich vegan. Das heißt nicht, dass du von nun an komplett vegan leben musst – nobody’s perfect, und das ist okay. Wir feiern aber sehr, dass es inzwischen so viele hochwertige vegane Alternativen zu Milch und Milchprodukten gibt.

Denn am Ende ziehen wir alle an einem Strang und wollen die Welt ganz ohne Muh ein bisschen besser machen. Doch auch unter den veganen Alternativen gibt es bedeutende Unterschiede.

Wusstest du, dass unter den gängigen Milchalternativen Reis die höchsten CO2-Emissionen verursacht und Hafer am meisten Land für die Produktion in Anspruch nimmt? Oder dass die Mandel-Alternative pro Liter fast 400 Liter Wasser verbraucht? Und dass 80 Prozent der Sojabohnen aus den USA, Brasilien und Argentinien kommen?

 

Klassenbeste: die Süßlupine

Für uns war klar: Reis, Soja, Hafer, Erbsen, Mandeln und Kokos sind noch nicht das Ende der Fahnenstange – da geht noch was!

Und ganz genau so ist es: Die Süßlupine hat bei CO2-Emissionen, Landnutzung und Wasserverbrauch sensationell gute Werte (siehe Grafik). Und dazu kommt: Sie bindet Stickstoff und verbessert damit den Boden, kommt ohne Gentechnik aus, wird von Bienen geliebt und regional in Mecklenburg-Vorpommern angebaut.

 

Die nackten Fakten sprechen also eindeutig für die Süßlupine. Und der Geschmack unserer Produkte, der spricht für sich.

Kuhmilch verbraucht am meisten CO2, die Lupine am wenigsten
Kuhmilch verbraucht am meisten Fläche, Reis am wenigsten
Kuhmilch verbraucht am meisten Wasser, die Lupine am wenigsten

Die Süßlupine: Was sie ist, was sie kann und was wir draus machen

“Es gibt doch schon so viele Alternativen zu Milchprodukten – und jetzt auch noch die Süßlupine?” Diese Frage sorgt bei uns für leuchtende Augen, denn wir erzählen immer wieder gerne, wie genial die Eigenschaften der Süßlupine und ihrer Lupinensamen sind – sowohl als Basis für Nahrungsmittel als auch für die Umwelt.

Wir füttern dich mit all den Lupinenfacts, die du brauchst, um genau so ein Fan zu werden wie wir. Ganz ohne Schönreden, ganz ohne Bullshit.

Darum schmecken unsere Lupinenprodukte wie Milchprodukte

Das Geheimnis lautet: Lupinenproteinisolat (LPI). Mit einem patentierten, schonenden und nachhaltigen Herstellungsverfahren isolieren wir die besonders wertvollen Eiweißfraktionen aus dem Samen der Lupine.

Daraus entsteht ein hochwertiges Protein, das LPI, welches sich geschmacklich maximal neutral verhält. Auf dieser Basis können wir dann den Geschmack und das Gaumengefühl des Produkts dem des milchigen Vorbilds anpassen.

Du merkst: Wir haben es uns wirklich nicht leicht gemacht. Aber fast drei Jahrzehnte der Forschung waren es wert.

Deshalb ist die Süßlupine eine Klimaheldin

‘Heldin’ ist ein großes Wort, aber wer so wenig nimmt und so viel gibt, hat es verdient. Halt dich fest: Bei der Herstellung von Produkten auf Lupinenbasis wird 7x weniger CO2 emittiert als bei entsprechenden Produkten aus Kuhmilch. Außerdem wird etwa 5x weniger Wasser verbraucht.

Aber hey, das war erst der Anfang:

  • Die Süßlupine verbessert den Boden und bindet Stickstoff
  • Bienen sind riesige Fans der Süßlupine
  • Sie braucht nicht viel Wasser, nicht viel Sonne und keine hohe Temperaturen
  • Sie ist robust, was die Gefahr einer schlechten Ernte verringert
  • Ihre platzfesten Hülsen ermöglichen eine schnelle und einfache maschinelle Ernte
  • Wir bauen regional in Meck-Pomm an – das begünstigt kurze Transportwege
Darum lieben Böden die Süßlupine

Die Süßlupine ist auf dem Boden geblieben – und das findet der Boden ziemlich gut. Denn die Lupine macht ihrem Ruf als Bodenverbesserin alle Ehre.

Sie bindet Stickstoff aus der Luft und speist ihn in den Boden ein. Das macht ihn fruchtbarer und ist super für die Nachfrüchte (jene Pflanzen, die nach der Ernte der Lupinen auf demselben Feld angebaut werden).

Ebenfalls optimal für die Nachfrüchte: Lupinen mobilisieren einen Teil des schwer löslichen Phosphats im Boden und ihr Wurzelsystem macht Nährstoffe für Pflanzen verfügbar.

Apropos Wurzeln: Mit ihren bis zu 2 Meter tiefen Pfahlwurzeln lockern Lupinen den Boden auf und belüften ihn. Fazit: Lupinen tun jedem Feld richtig gut.

In nicht nur einem Land vor unserer Zeit …

… war die Lupine bereits eine wichtige Nahrungsquelle. Schon vor 3.000 Jahren  war die Süßlupine Hauptnahrungsmittel u. a. in Griechenland, Ägypten und Südamerika.

Dort wurde das proteinreiche Powerfood meistens als Brei verputzt. Es wurde also höchste Zeit, dass die Lupine mit ihren multitalentierten Samen eine Renaissance feiert. Muss ja nicht als Brei sein.

Lupine ist nicht gleich Lupine

Achtung, Verwechslungsgefahr: Wenn dein Nachbar von oben über die Lupine spricht, meint er vielleicht eine ganz andere Lupine als die Dame ein Stockwerk unter dir.

Das liegt daran, dass 164 verschiedene Spezies der Lupine existieren – und nur die Süßlupine produziert Samen, die ohne Vorbearbeitung zum direkten Verzehr geeignet sind. Ihr geringer Gehalt an Bitterstoffen macht’s möglich.

Erstmals gezüchtet wurden Süßlupinenarten übrigens 1930 von dem deutschen Züchter Von Sengbusch. Hat jemand dem Mann bereits eine Statue gebaut?

FAQTEN, FAQTEN, FAQTEN

Eure Fragen
Stimmt es, dass Bienen Süßlupinen lieben?
Kann ich jede Lupine essen?
Wieso ist die Süßlupine so unbekannt?
Was macht die Süßlupine so besonders?
Ist die Lupine nur ein Trend?
Unsere Antworten

Heiß und innig! Hummeln und Bienen lieben ihre nektarreichen Blüten 🐝

Friederike Marketing

Zugegeben, ihr lila Erscheinungsbild sieht zwar appetitlich aus, aber tatsächlich sollte die Pflanze selbst nicht bei dir auf dem Teller landen. Genießbar sind lediglich ihre Samen, die meist zu anderen Lebensmitteln weiterverarbeitet werden. Auf gar keinen Fall solltest du die Samen einer Wildlupine roh essen, da diese giftige Bitterstoffe enthalten. Die Samen der Süßlupine sind hingegen sofort genießbar und kommen mit einem fantastischen Nährwert-Profil 🏅

Jonathan Sales

Die Wildformen der Lupine enthalten Bitterstoffe, die früher erst herausgekocht oder -gewaschen werden mussten. Erst seit den Dreißigerjahren wird die an Bitterstoffen arme Süßlupine gezüchtet. Lange Zeit war der Anbau von Marktfrüchten wie Raps oder Getreide auch lukrativer für viele Landwirte. Seit 2015 steigt der Anbau aber wieder. Mit LUVE möchten wir nun dafür sorgen, dass der gute Ruf der Lupine bis in jeden Kühlschrank reicht 📢

Roland Marketing

Die Süßlupine lässt sich nachhaltig in Deutschland anbauen und ihre Samen liefern hochwertiges Eiweiß. Durch das von uns gewonnene Lupinenproteinisolat (LPI) können wir Alternativen zu Milchprodukten entwickeln, die diesen in Sachen Geschmack und Konsistenz zum Verwechseln ähnlich sind. Erfahre hier noch mehr über die Besonderheiten der Süßlupine.

Jonathan Sales

Trends come and go, die Lupine bleibt! Und das schon seit ca. 3.000 Jahren. Unsere Mission ist es nun, dafür zu sorgen, dass die Süßlupine und ihre Talente noch bekannter, noch beliebter, noch präsenter in den Kühlregalen werden.

Paul CEO

Lupineers Social Club

@madewithluve
Zu Instagram